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Spezialitäten

 

 

Forellen aus fränkischen Bächen und Teichen

Produktgruppe:

Teichfisch

Verwandte Produkte

Forelle  nach Müllerin-Art

Forelle nach Müllerin-Art

Forelle  nach Müllerin-Art Forelle in der Pfanne gebacken Forelle >fränkisch< im Bierteig

Regionen:

Bamberg, Bayreuth, Coburg, Fichtelgebirge, Frankenwald, Fränkische Hassberge, Fränkische Schweiz, Lichtenfels, Kulmbach, Kronach, Wunsiedel, Steigerwald , Tourismusregion Obermain*Jura

Beschreibung:

In Oberfranken gab es schon immer Gewässer mit guten Forellenbeständen. Vor allem die Bäche und Teiche der Fränkischen Schweiz, des Fichtelgebirges, des Frankenwaldes, des Steigerwaldes, der Obermainregion und des Coburger Raumes sind hierfür bekannt.

Die Anfänge der oberfränkischen Forellenteichwirtschaft gehen zurück auf Zuchtversuche Herzog Ernst I. von Coburg für seine Musterökonomie auf Schloss Callenberg. Bereits seit dem Jahr 1830 wurden in den Fischzuchtbetrieben der Coburger Domänenverwaltung Bachforellen künstlich vermehrt. Dies geschah also zu einem Zeitpunkt, als die Methoden der künstlichen Besamung bei Forellen noch nicht allgemein verbreitet waren. Dank dieses frühen Zuchterfolges, dessen Kenntnisse sich schnell verbreiteten, sind Forelle heute in verschiedenen Zubereitungsformen geschätzte und für jedermann erschwingliche Delikatessen, die überall gerne gegessen werden.

Die Forelle gehört als Süßwasserfisch mit Lachs und Äsche zu den Salmoniden, die sauerstoffreiche Gewässer als Lebensraum benötigen. Verfügen Zuchtteiche daher nicht über Quellen als Frischwasserzufuhr, muss man dieses aus Bächen oder kleinen Fließgewässern einspeisen.

In der oberfränkischen Forellenzucht dominiert die ursprünglich aus Amerika stammende, schnellwüchsige und weniger anspruchsvolle Regenbogenforelle. Mit karotinoidreichem Futter versorgt, färbt sich ihr Fleisch rötlich und wird unter dem Verkaufsnamen "Lachsforelle" vermarktet. Kenner schätzen die aus den heimischen Wildarten gezüchtete, kleinere Bachforelle, die besondere Bedingungen an Wasserqualität und Sauerstoffgehalt stellt. Auch sie wird in vielen oberfränkischen Anlagen gezüchtet.

Forellen aus oberfränkischen Zuchten werden meistens von den Erzeugern ab Hof oder auf Wochenmärkten vermarktet. Darüber hinaus sind sie in spezialisierten Verkaufsgeschäften erhältlich.

Wie der Karpfen werden auch Forellen in Oberfranken gerne gegessen. In vielen Gasthäusern haben sie in verschiedenen Zubereitungsformen einen ständigen Platz auf der Speisekarte. Aber auch in den meisten Haushalten werden Forellen häufig zubereitet.

Im Blausud gekocht und mit Salzkartoffeln, Meerrettich und zerlassener Butter angerichtet, essen Fischliebhaber Forellen am Liebsten. Aber auch nach "Müllerin Art" in Mehl gewendet und in der Pfanne gebacken oder "fränkisch" im Bierteig und mit Kartoffelsalat serviert, findet der köstliche Fisch seine Anhänger. In der kalten Küche werden Forellen gerne geräuchert zum Brot oder mit Kartoffelsalat gegessen.

Aufbewahrung / Haltbarkeit:

Frisch geschlachteter Fisch lässt sich im Kühlschrank gut abgedeckt ein paar Tage aufbewahren. Allerdings gilt die Regel, dass er frisch am besten schmeckt.

Jahreskalender:

Sie können die Spezialität ganzjährig genießen.

Genusstipp:

Klassischer Weise serviert man "blau" gekochten Fisch in Franken gerne mit einem regionalen Weißwein. Nach "Müllerin Art", im Bierteig ausgebacken oder geräuchert zubereitet, kombinieren ihn auch viele mit einem frischen fränkischen Landbier.

Rezept

Forelle im Blausud
Forelle "Müllerin Art"
Forelle "fränkische Art" im Bierteig

Literatur:

Robert Klupp, Fische und ihre Welt in Oberfranken, hg. von der AG des Bezirks Oberfranken, des Bezirksfischereiverbandes e.V. und der Teichgenossenschaft Oberfranken, Bayreuth 2000. (S. 317 ff.)
Fischartenatlas Oberfranken, hg. von Robert Klupp / Bezirk Oberfranken, Bayreuth 2009, (S. 24 ff.)

Autoren:

Genussregion Oberfranken, Foto Martin Bursch; Textbearbeitung Uta Hengelhaupt

 

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