LeaderImmaterielles Kulturerbe BayernImmaterielles KulturerbeGenussregion Oberfranken

Spezialitäten

 

 

Fichtenspitzenhonig / Löwenzahnblütenhonig

Produktgruppe:

Sirup

Fichtennadelhonig

Fichtennadelhonig

Fichtennadelhonig Fichtennadelhonig (2)

Regionen:

Fichtelgebirge, Frankenwald, Fränkische Schweiz, Fränkische Hassberge

Beschreibung:

Die traditionelle Kräuterküche kennt schon seit langem das einfache Verfahren, die Aromen von Pflanzen in Wasser zu lösen und durch Zucker zu konservieren. So stellte man aus verschiedenen Pflanzenaromen vor allem zu Heilzwecken Sirupauszüge her, von denen allerdings einige so gut schmecken, dass sie ohne weiteres auch als Brotaufstrich durchgehen.

Unter den verschiedenen Möglichkeiten möchten wir Ihnen Fichtenspitzen- und Löwenzahnblütenhonig als typische Spezialitäten vorstellen, die auch heute noch von einigen bäuerlichen Direktvermarktern und Kräuterpädagogen in Oberfranken hergestellt werden. Dabei ist der Name "Honig" etwas irreführend, denn eigentlich handelt es sich um einen eingekochten Zuckersirup, der mit wässrigen Auszügen der Fichtenspitzen oder der Löwenzahnblüten aromatisiert wird. In Farbe und Konsistenz aber ähnelt er dem echtem Honig - und im Geschmack erinnert er tatsächlich an rauschende Wälder und blühende Wiesen. Wer sich wegen der enthaltenen Zuckermengen Gedanken macht, darf sich bei diesen Genussprodukten ohne weiteres darauf berufen, dass sie auch viele wohltuende und gesundheitsfördernde Substanzen enthalten.

Die traditionelle Kräuterküche kennt schon seit langem das einfache Verfahren, die Aromen von Pflanzen in Wasser zu lösen und durch Zucker zu konservieren. So stellte man aus verschiedenen Pflanzenaromen vor allem zu Heilzwecken Sirupauszüge her, von denen allerdings einige so gut schmecken, dass sie ohne weiteres auch als Brotaufstrich durchgehen.
Unter den verschiedenen Möglichkeiten möchten wir Ihnen Fichtenspitzen- und Löwenzahnblütenhonig als typische Spezialitäten vorstellen, die auch heute noch von einigen bäuerlichen Direktvermarktern und Kräuterpädagogen in Oberfranken hergestellt werden. Dabei ist der Name "Honig" etwas irreführend, denn eigentlich handelt es sich um einen eingekochten Zuckersirup, der mit wässrigen Auszügen der Fichtenspitzen oder der Löwenzahnblüten aromatisiert wird. In Farbe und Konsistenz aber ähnelt er dem echtem Honig - und im Geschmack erinnert er tatsächlich an rauschende Wälder und blühende Wiesen.
Wer sich wegen der enthaltenen Zuckermengen Gedanken macht, darf sich bei diesen Genussprodukten ohne weiteres darauf berufen, dass sie auch viele wohltuende und gesundheitsfördernde Substanzen enthalten.

Zutaten:

2 große Handvoll voll frisch aufgeblühte Löwenzahnblüten oder frische grüne Fichtenspitzen (im Frühjahr gesammelt), 1 l Wasser, etwa 400 g Zucker oder auch brauner Kandis, ev. etwas Zitrone.

Aufbewahrung / Haltbarkeit:

Aufgrund des hohen Zuckeranteils sind Fichtennadel- oder Löwenzahnblütenhonige sehr lange haltbar.

Herstellung:

Blüten oder Fichtenspitzen gut verlesen, in 1 l kaltem Wasser über Nacht stehen lassen; am nächsten Tag aufkochen und 1 Std. schwach köcheln lassen. Danach wieder über Nacht stehen lassen. Dann Blüten oder Fichtenspitzen herausnehmen und gut ausdrücken. Den Wasserauszug mit der entsprechenden Menge an Zucker oder Kandis leicht köchelnd (nicht kochend) langsam eindicken lassen. Dies kann 4 - 6 Stunden dauern. Der fertige Sirup hat eine dunkel rötliche bis braune Färbung. In Gläser abfüllen und verschließen.

Jahreskalender:

Sie können die Spezialität ganzjährig und im Frühjahr genießen.

Genusstipp:

Fichtenspitzen- oder Löwenzahnblütenhonig auf einem frischen fränkischen Landbrot oder einem knusprigen Bäckerbrötchen ist ein wahrer Hochgenuss. Man kann die feinen Sirups auch zum Aromatisieren von Obstsalat und Süßspeisen verwenden.

Autoren:

Genussregion Oberfranken, Foto Martin Bursch; Textbearbeitung Uta Hengelhaupt

 

zurück zur Übersicht nach oben Seite drucken