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Frankenwald: Wandern auf dem Burgenweg

Wandern auf dem Burgenweg  |  Bildquelle: Frankenwald-Tourismus (Foto: Andreas Hub)

Wandern auf dem Burgenweg | Bildquelle: Frankenwald-Tourismus (Foto: Andreas Hub)


Beschreibung:

Der Burgenweg beginnt im nördlichsten Zipfel des Frankenwaldes, direkt an der Grenze zu Thüringen. In seinem nördlichen Abschnitt kann man zwischen zwei Varianten wählen, der östlichen Hauptroute über Glosberg nach Kronach oder der westlichen Nebenroute über Mitwitz. Je nach Streckenwahl ist der Weg ist 86 oder 107 Kilometer lang. In der Lucas-Cranach-Stadt Kronach mit der Festung Rosenberg treffen sich beide Strecken wieder.

Der Wanderweg durch die herrliche Naturlandschaft des Frankenwaldes führt an imposanten Burganlagen vorbei, die mit der Geschichte Oberfrankens nachhaltig verbunden sind. Aber auch viele sehenswürdige Kirchen und beeindruckende Museen locken Kunst- und Geschichtsfreunde. Von Kronach nach Kulmbach folgt der Burgenweg der selben Trasse wie der "Frankenweg. Die Feste Plassenburg oberhalb von Kulmbach - der heimlichen Hauptstadt des Bieres - ist das krönende Ziel dieses geschichtsträchtigen Weges.

Der Frankenwaldverein hat zu diesem eindrucksvollen Weg einen Flyer heraus gegeben, den Sie unter http://www.frankenwaldverein.de/fileadmin/dateien/Formular/Burgenweg_Flyer.pdf herunterladen können.

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Kulinarisches:

Nutzen Sie doch die Möglichkeit, auf Ihrer Wanderung über den Burgenweg die Küche des Frankenwaldes kennen zu lernen. In der Region mischen sich auch kulinarisch verschiedene Einflüsse. Die historische Zugehörigkeit zum Bistum Bamberg macht sich vor allem um Kronach bemerkbar. Die Region Kulmbach stand lange Zeit unter dem Einfluss der Markgrafen von Brandenburg, während der nördliche Frankenwald die Nähe zu Thüringen nicht verleugnen kann. Was aus dieser Mischung heraus kam, darf sich aber mit Recht als höchst authentisch und eigentümlich bezeichnen. Deshalb sollten Sie den Frankenwald unbedingt auch mit Messer und Gabel erkunden, denn die Köche der Frankenwald-Küche haben den Geschmack der Region kreativ und individuell bewahrt. Ob in den Geschmacksrichtungen "klassische Hausmannskost" oder "junge Sterneküche", hier wartet so manche kulinarische Überraschung auf Sie.

Zu den ganzjährigen Angeboten werden besondere Aktionswochen mit saisonalen Schwerpunkten veranstaltet. Ende Januar/Anfang Februar“ kommen nach dem Motto „Wie’s Oma kocht und Opa mochte“ traditionelle Gerichte auf den Tisch. Da Fleisch in früheren Zeiten ein teures Gut war, stehen dabei Gemüse und Kartoffeln im Vordergrund. Gekocht wird nach althergebrachter Kunst ohne Fertigprodukte und Geschmacksverstärker, dafür aber mit kreativen Freiheiten, um die einst deftig-herzhaften Speisen auch für den kalorienbewussten Genießer verträglich zu machen. Die Zutaten stammen natürlich weitgehend aus der Region. Und wer Lust zum Nachkochen bekommt, darf bei einigen Wirten gerne auch einen Blick in die sorgsam bewahrten alten Kochbücher werfen.

Anfang April heißt es dann „Frühjahrserwachen mit Frankenwälder Zicklein“. Die Frankenwald-Ziege ist inzwischen das Leittier der kreativen Frankenwald-Küche. Galt sie früher als "Kuh des kleinen Mannes", entdeckt man heute nicht nur die hervorragenden Geschmackseigenschaften, sondern auch die besonderen gesundheitlichen Werte des fett- und cholesterinarmen Ziegenfleisches. Zu Salaten und ausgewählten Gemüsespezialitäten wird das Frankenwald Zicklein zum kulinarischen Hochgenuss.

Zwischen Ende Juni und Anfang Juli lautet das Motto: „die Leichtigkeit des Sommers schmecken“. Jetzt punktet die Frankenwald-Küche mit Gemüse, Salaten, feinen Kräutern, Geflügel und Fisch, aber auch Kreationen wie "Steaks vom Frankenwald-Ochsen", "Lammcarpacchio mit Holunderbalsamiko" und "überbackenem Ziegenkäse im Kräutermantel".

Ende September bis Anfang Oktober locken „herbstliche Gaumenfreuden mit Erntedank“ mit Kürbis-und Kartoffelvariationen. Auch Karpfen, Wild, Ziege und Lamm stehen hoch im Kurs und bieten zusammen die Grundlage zauberhafter Erntedank-Menüs.

Das Jahr beschließen wilde Wochen unter dem Motto "ganz wild … auf Wild aus dem Frankenwald". Wanderfreunde durchstreifen herbstliche Wälder oder zauberhafte Winterlandschaften und finden sich anschließend ein im gemütlich warmen Wirtshaus zu Spezialitäten wie Hirschrücken, Rehbraten und Wildschweinkeule. Oder darf es ein Mufflon-Schnitzel in Brezenpannade und ein Wildschweinfilet in Wallnusskruste zu Hagebuttensoße sein? Selbstverständlich stammt das Wild aus heimischen Revieren und wird von den Köchen der Frankenwald-Küche nach allen Regeln der Kunst zubereitet.

Haben Sie Ihren kulinarischen Ausflug in den Frankenwald schon geplant? Unter http://www.frankenwald-tourismus.de/erlebnis-urlaub/frankenwald-kueche/kulinarische-aktionswochen.html finden Sie weitere Anregungen.

Links:

http://www.frankenwaldverein.de/fileadmin/dateien/Formular/Burgenweg_Flyer.pdf

 

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