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Creußen - historisch-kulinarischer Spaziergang

das 1000 jährige Creußen  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt

das 1000 jährige Creußen | Bildquelle: Uta Hengelhaupt

das 1000 jährige Creußen  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Blick auf den Markt  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt das ehem. Communbrauhaus  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Blick auf das ehem. Communbrauhaus am Markt  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt das alte Rathaus  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt das Krügemuseum  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Bürgerhaus am Markt  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Impressionen  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt am alten Rathaus  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Marktbrunnen  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Partie an der Stadtmauer  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Partie an der Stadtmauer  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Partie an der Stadtmauer  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Partie an der Stadtmauer  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Töpfermarkt in Creußen  |  Bildquelle: Stadt Creußen Töpfermarkt in Creußen  |  Bildquelle: Stadt Creußen Vogeläckerkrug  |  Bildquelle: Stadt Creußen Justitiatopf, dat. 1648  |  Bildquelle: Stadt Creußen Jagdkrug, dat. 1662  |  Bildquelle: Stadt Creußen Emaillierter Apostelkrug, dat. 1665  |  Bildquelle: Stadt Creußen Creußener Steinzeug: Apstelkrug aus dem 17. Jahrhundert  |  Bildquelle: Stadt Creußen Kerwa in Creußen  |  Bildquelle: Stadt Creußen Blick auf das Alte Kommunbrauhaus  |  Bildquelle: Stadt Creußen Gregorifest in Creußen Gregorifest in Creußen  |  Bildquelle: Stadt Creußen Gregorifest in Creußen  |  Bildquelle: Stadt Creußen Gregorifest in Creußen  |  Bildquelle: Stadt Creußen Gregorifest in Creußen  |  Bildquelle: Stadt Creußen Blick auf Creußens Altstadt  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt

Karte:

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Beschreibung:

Es lohnt sich, dem malerische Frankenstädtchen Creußen am Roten Main einen Besuch abzustatten. Eingebettet in eine liebliche Hügellandschaft zwischen Frankenalb und Fichtelgebirge bietet Creußen mit seinem gut erhaltenen mittelalterlichen Kern einen Einblick in die bewegte Geschichte der Region. 1358 wurde Creußen durch Kaiser Karl IV. zur Stadt erhoben. Mauern, Türme und Tore aus dieser Zeit umrahmen auch heute noch die hochgelegene, wehrhafte Altstadt.

Auf steil abfallendem Sandsteinfelsen überragen Kirche und Kirchturm anstelle der einstigen Heziloburg (1003 von Kaiser Heinrich erobert) die alten Bürgerhäuser. Creußen hatte in seiner tausendjährigen Geschichte manchen Sturm zu überstehen: Hussiteneinfall, Marktgrafenkriege, Dreißigjähriger Krieg und den großen Stadtbrand von 1893. Im 17. und 18. Jahrhundert erlangte der Ort Berühmtheit durch die Produktion des Creußener Steinzeugs. Heute kann im Krügemuseum eine hervorragende Sammlung wertvoller Stücke besichtigt werden.

Jeweils ab Ostern bis Ende Oktober werden die erlebnisreichen Samstagsführungen durch die historische Altstadt angeboten. In diesem Zeitraum können Besucher jeden Samstag ab 14 Uhr, begleitet von einem erfahrenen Stadtführer, das geschichtsträchtige Creußen mit Kirche, Rathaus, Wehrmauern, Türmen, Brot- und Fleischbänken, Kommunbrauhaus und vielem mehr kennenlernen.

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Kulinarisches:

Die kulinarischen Schätze Creußens kann man am Besten im Rahmen attraktiver Feste kennenlernen. Hierzu gehören der Töpfermarkt mit Fischerfest am 2. Wochenende im Juli. Neben Keramikerzeugnissen aus internationalen Meisterwerkstätten auf dem Marktplatz (Sa) bietet der Creußener Fischereiverein am Zimmerplatz diverse Fischspezialitäten an (Sa und So). Aber auch die Wirtshäuser und andere Geschäfte am Ort beteiligen sich am bunten Markttreiben. Allerdings sucht man die typische fränkische Kulinarik rund um den Creußener Markt eher vergeblich. Wer sich dennoch zünftig-fränkisch stärken möchte, findet in der Gasthof-Metzgerei von Hannelore Maisel an der Nürnberger Straße 20 oder im Wirtshaus von Berta Weigel, Vorstadt 12, ein entsprechendes typisches Angebot. Etwas weiter entfernt, sind Gaststätte und Gästehaus "im Gärtlein 1" der Familie Freiberger unbedingt empfehlenswert. Und wer eine kurze Autofahrt einplanen möchte, findet im Brauereigasthof Kurzdörfer in Lindenhardt die klassische fränkische Kulinarik mit einem kräftigen hausgebrauten Bier.

Im zweijährigen Rhythmus wird am letzten Wochenende vor den großen Schulferien Ende Juli in Creußen das Gregorifest gefeiert. Es geht zurück auf Papst Gregorius I., den Patron der Schüler und Studenten, und wurde ursprünglich zum Ende der Winterschule gefeiert, da die Kinder in der wärmeren Jahreszeit zur Arbeit auf den Feldern gebraucht wurden. Traditionell gab es zum Todestag Gregors am 12. März nach den Prüfungen für die Kinder Zuckerwerk und Gebäck sowie Tanz und Spiel.

Inzwischen hat sich das Creußener Gregorifest zu einem echten Heimatfest ausgeweitet. Vier Tage lang wird unter Beteiligung der Gesamtbevölkerung vom Bieranstich am Freitag, über den Festzug der Schüler am Samstag, dem Frühschoppen mit Saure-Zipfel-Essen im Festzelt, traditionellen Spielen für die Kinder mit Bratwurstschnappen und Hahnenschlag bis zum Festausklang am Montag gefeiert. Zum Festumzug spielen Blaskapellen, die Mädchen tragen Blumenkränze und Girlanden, die Jungs schwenken bunte Fahnen.

Freunden der fränkischen Kirchweihfeste sollten die Michaeli-Kerwa Mitte September in Creußen nicht verpassen. Während die Altstadt für den Durchgangsverkehr gesperrt ist, kann man rund um den bunten Kerwamarkt ein fröhliches Treiben mit vielen typischen Kerwaspezialitäten genießen. U.a. beteiligt sich die Brauerei Kurzdörfer aus Lindenhardt mit einem Ausschank.

Ein ganz besonderes Flair strahlt die Fränkische Hausflurweihnacht am ersten Wochenende im Advent aus. In den großen Hauseingängen rund um den Markt und im Alten Rathaus wird viel Weihnachtliches geboten: Stubnmusi, Weihnachtsgeschichten Krippen und vieles mehr stimmen die Besucher behutsam auf die weihnachtliche Jahreszeit ein.

Termin:

Die Samstagsführungen in Creußen (Dauer 1 Stunden) finden von Ostern bis Ende Oktober ab 14 Uhr statt. Treffpunkt ist beim Brunnen am Marktplatz. Einmal im Monat werden auch Führungen zu besonderen Themenschwerpunkten veranstaltet (http://www.stadt-creussen.de/reloaded/upload/user-pdf/spezielleStadtfhrungenb.pdf) Die Teilnahme ist auf Voranmeldung bei Stadt Creußen variabel möglich

Im Krügemuseum können Sie die Schätze Creußens aus der Blütezeit der Töpferkunst anschauen: die weltberühmten Creußener Krüge. Die Öffnungszeiten des Museums finden Sie auf der Homepage unter http://www.kruegemuseum.de/.

Von diesem Ausgangspunkt werden 12 verschiedene Touren in die Umgebung der Stadt angeboten. Mit Längen zwischen drei und 17 km ist für jeden etwas dabei: einige Strecken sind auch für Radtouren ausgelegt, andere besonders für Kinder gut geeignet. Zu den verschiedenen Angeboten gehören eine Rundwanderung entlang des Naturlehrpfades „Oberes Rotmaintal“ (ca. 4 km), Wandern auf dem Jakobusweg (2 bis 4 Std.), Besichtigung des Grünewald-Altars in Lindenhardt mit Führung durch die St. Michaels-Kirche, eine Rundwanderung durch den Lindenhardter Forst und vieles mehr.

Saison:

April bis Oktober

Weitere Veranstaltungen:

Creußener Kerwa (3. Wochenende im September); Fränkische Hausflurweihnacht (1. Wochenende im Advent). Für alle, die den Aufenthalt in Creußen zum Wandern nutzen wollen, hat auch der Verkehrsverbund Nürnberg wunderschöne Touren entwickelt. Von Creußen aus lohnt sich eine Tour zur Rotmainquelle und in den Lindenhardter Forst mit Abstecher auf den Bierquellenwanderweg der Verwaltungsgemeinschaft Mistelbach. Näheres erfahren Sie hier: http://www.vgn.de/wandern/rotmainquelle.pdf?

Links:

http://www.stadt-creussen.de
http://www.kruegemuseum.de
http://www.museen-fraenkische-schweiz.de

Literatur:

Werner Endres, Steinzeug in Creußen , Die Sammlung Burkhardt, hg. Stadt Creußen 2009
Werner Endres, Steinzeug in Creußen, 2000 (Katalog zur Ausstellung vor Ort mit detaillierten Beschreibungen, Hinweisen und Querverweisen.)
CREUSSEN - Geschichte einer oberfränkischen Stadt (1800 - 2000), 2003

 

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