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Banz: Besuch in der klösterlichen Streuobstanlage

Streuobstwiese bei Kloster Banz  |  Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/

Streuobstwiese bei Kloster Banz | Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/

Streuobstwiese bei Kloster Banz  |  Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/ die Streuobstwiese bei Kloster Banz  |  Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/ die Streuobstwiese bei Kloster Banz  |  Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/ Apfelernte auf der Streuobstwiese in Kloster Banz  |  Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/ Apfelernte auf der Streuobstwiese in Kloster Banz  |  Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/ Apfelernte auf der Streuobstwiese in Kloster Banz  |  Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/ ein wertvoller Lebensraum: die Streuobstwiese in Kloster Banz  |  Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/ seltene Sorten und klangvolle Namen  |  Bildquelle: http://www.landespflege-lichtenfels.de/

Karte:

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Beschreibung:

Ein toller Tipp zu einem Familienausflug am Wochenende kommt vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege in Lichtenfels. Besuchen Sie einmal die Streuobstwiese zu Füßen von Kloster Banz. Dazu heißt es auf den Internetseiten des Kreisverbandes (http://www.landespflege-lichtenfels.de/):

Die Streuobstanlage am West-Hang unterhalb von Kloster Banz geht zurück auf die Zeiten, in denen in den ehrwürdigen Barock-Gemäuern tatsächlich noch Mönche ein Kloster unterhielten. 1814 kaufte der Wittelsbacher Wilhelm, Herzog in Bayern, das Kloster, das seitdem auch Schloss Banz genannt wird. Nach mehreren Zwischennutzungen übernahm 1978 die Hanns-Seidel-Stiftung das Kloster samt Außenanlagen, zu denen auch die Streuobstwiese gehört. Nach Jahren des Dornröschen-Schlafes begann der Kreisverband in den 90er Jahren, das Gelände der Obstwiese von Wildwuchs freizulegen und in eine Muster-Anlage umzuwandeln.

240 Obstbäume unterschiedlichen Alters stehen auf der Wiese, davon ca. 150 Apfelbäume und 20 Birnbäume, der Rest sind Zwetschgen, Mirabellen, Kirschen, Walnuss, Quitten, Speierling, Mispeln. Informationstafeln, ein Pavillon, Ruhebänke, eine Feuerstelle, 2 Feuchtbiotope und verschiedene Nisthilfen bereichern die Wiese. Sie ist zu jeder Jahreszeit ein besonderer Ort der Ruhe, der Naturbeobachtung, der Vielfalt und des Genusses.

Führungen können unter Tel. 09575 - 921455 (Umweltstation Weismain, Kreisfachberater Michael Stromer) vereinbart werden. Alljährlich findet am Nachmittag des 3. Oktober ein Obstmarkt für Selbst-Pflücker statt. Jedermann kann nach Herzenslust die verschiedenen Sorten probieren und gegen einen kleinen Beitrag pflücken. Apfelpflücker und Körbe mitbringen!

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Kulinarisches:

Die Streuobstanlage in Banz dient zu Lehrzwecken und zum Erhalt des Wissens um historische Sorten, deren Anbau und Verwendung. Das hier geerntete Obst wird jährlich am Apfelmarkt des Kreisverband für Gartenbau und Landespflege angeboten. Weitere Information über die Anlage und zu Veranstaltungen erhalten sie in der Umweltstation des Landkreises Lichtenfels in Weismain.

Auf einem Informationsblatt, das im Internet als Download zur Verfügung steht, findet sich eine Übersicht über die in Banz kultivierten Sorten sowie Angaben von Herkunftsort und Erstdatierung. So finden sich hier folgende Sorten:

Äpfel:
Aderleber Kalvill - Kloster Adersleben 1838,
Danziger Kantapfel - Deutschland vor 1758,
Kaiser Wilhelm - Solingen 1864,
Welschisner - vermutlich Deutschland vor 1650,
Rheinischer Winterrrambur - sehr alte Sorte,
Rheinischer Bonapfel - 1790,
Lohrer Rambur - Lokalsorte vom Main,
Schöner von Boskoop - entdeckt 1856,
Minister von Hammerstein - 1882 in Geisenheim,
Jakob Fischer - Biberach 1903,
Kanadarenette - Frankreich/England 1768,
Kasseler Renette - alte Sorte Deutschland,
Pommerscher Krummstil - vor 1850,
Gewürzluiken - Württemberg alte Sorte,

Zwetschgen, Mirabellen:
Hauszwetschge - seit dem 17. Jahrhundert
Mirabelle von Nancy - 1490, Frankreich
Kirsche:
Große schwarze Knorpelkirsche - 1540, Frankreich

Links:

http://www.landespflege-lichtenfels.de/

 

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